American Made (Ref. 5010)

Epoche von ca. 1920 - 1950

Die "American Made" Sondermodelle verfügen über alte amerikanische Hamilton Taschenuhrwerke aus den 1920-1950er Jahren. Diese Werke werden vom Tourby Team komplett restauriert und überholt. Dabei werden aus den Teilen von zwei original Uhrwerken ein gangfähiges Werk gebaut. Es werden von den beiden Werken jeweils die besten Teile ausgesucht und dann zu einem Werk zusammengebaut. Die Teile werden gegebenenfalls von Hand überarbeitet und das Werk erhält nochmal eine sehr aufwendige Generalüberholung. Ein drittes Uhrwerk hält Tourby auf Lager als Ersatzteilspender, damit der Service für die nächsten Jahrzehnte gesichert ist. Somit benötigt Tourby drei Uhrwerke um daraus eine fertige Uhr zu bauen. Die Marke Hamilton ist nicht zu verwechseln mit der heutigen, gleichnamigen, schweizer Uhrenmarke. Das amerikanische Hamilton, angesiedelt in Pennsylvania,  war die größte Uhren-Manufaktur in den USA. Bis spät in die 1960er Jahre hinein baute man hier ausergewöhnliche Taschenuhren, vornehmlich für die hiesige Eisenbahn. Diese Hamilton Werke sind von so beeindruckender Qualität, dass sie bis in die heutige Zeit kaum übertroffen wurden, weder in Punkto Qualität noch im Design. Während um die Jahrhundertwende ein Taschenuhrwerk der Schweizer Hersteller eher schmucklos war und einzig nur als Messinstrument diente, war ein amerikanisches Uhrwerk nicht nur ein technisches Glanzstück sondern auch entspach auch dekorativ aller höchsten Ansprüche. Für die leidentschaftlichen amerikanischen Uhrmacher sollte eine Uhr nicht nur dem Zwecke dienen, sondern auch optisch dem Besitzer täglich eine Freude bereiten. Heutige Sammler schätzen aus diesem Grund die alten Taschenuhren der amerikanischen Manufakturen Hamilton und Waltham, da diese selbst vor 1900 schon über hoch veredelte Werke verfügten mit blauen Schrauben und wunderschönen Handgravuren. Als Vorbild dienten die alten englischen Uhrmacher mit ihren reich verzierten Spindeltaschenuhren. Während die meisten Taschenuhren sehr große Abmessungen hatten, begann Hamilton Anfang der 1920er Jahre auch schmalere und kleinere Taschenuhren zu produzieren. Diese modernen und handlicheren Taschenuhren waren sogenannte "Lepine" Modelle, welche auf einen vorderen Deckel verzichteten und somit das Ablesen der Uhr vereinfachten, ohne ständig den Deckel öffnen und schließen zu müssen. Hamilton baute vier Lepine Taschenuhren mit 16 linigen Werken (Durchmesser 36mm), das "Caliber 917", das "Caliber 921", das "Caliber 923" und das "Caliber 945".

 

Preise:

 

*** Leider sind alle American Made Modelle schon ausverkauft ***

 

Cal. 917 * 1.500,- Euro ausverkauft

Cal. 921 * 2.500,- Euro ausverkauft

Cal. 923 * 3.500,- Euro ausverkauft

Cal. 945 * 2.000,- Euro ausverkauft

 

komplett von Hand-gravierte Werke * Aufpreis +1.800,- Euro

Caliber 917

Das Kaliber 917 ist das Einsteigermodell, welches für heutige Verhälnisse aber eher im absoluten Luxus-Bereich angesiedelt wäre. Dieses Werk hat 17 Steine, 18.000 A/h, Genver Streifenschliff, Kolbenzahn-Hemmung, monometallische Unruhe mit Schrauben, Breguet-Spirale, 5 Goldchatons (sogar auf der Vorderseite), Sonnenschliff Aufzugsräder und ist in 3 Lagen feinreguliert. Dieses Werk wurde in einer ganz kleinen Serie aufgelegt und heute sollen noch ca. 2.000-3.000 Taschenuhren erhalten sein.

Video: Tourby American Made Cal. 917 mit Classic Enamel Zifferblatt und komplett von Hand graviertem Uhrwerk * 3.300,- Euro

Caliber 921

Das Kaliber 921 ist das höherwertige Modell mit 21 Steine mit zusätzlicher Schwanenhals-Feinregulierung und steingelagertem Federhaus. Das Werk hat 21 Steine und ist in 5 Lagen feinreguliert. Es verfügt über eine wünderschönen Schneckendekoration (Cotés de Cirqulaires) und ist an allen nur erdenklichen Stellen dekoriert und poliert. Sogar die Vorderseite des Werkes, welche eigentlich nur ein Uhrmacher jemals zu gesicht bekommt, ist mit Wolenschliff, Goldchatons und anglierten Teilen versehen. Teilweise wurden diese Werke auch mit einer gebläuten und temperaturbeständigen Breguet-Spirale versehen. Diese einzelnen Details würde heute ausreichen um eine sogenannte "Genver Punze" zu erhalten, ein Qualitätssiegel womit die Genver Uhrenmanufakturen ihre Preise ab 30.000,- Euro Pro Uhr begründen. Dieses Werk wurde in einer Kleinstserie aufgelegt und heute sind weniger als 1.000 solcher Taschenuhren erhalten.

Caliber 923

Das Kaliber 923 ist das hochwertigste aller amerikanischen Taschenuhren und ähnelt vom Design dem 921. Aber das 923 hat zwei zusätzliche Steine (23 Jewels) und wunderschön verzierte und polierte Aufzugsräder. Die Gravuren sind vergoldet und das Werk hat eine erhöhte Gangreserve von 45h. Dieses Werk wurde hauptsächlich für die hochwertigen Taschenuhren aus 18k Gold benutzt und heute sind weniger als 100 dieser Taschenuhren erhalten.

 

ausverkauft

Video: Tourby American Made Cal. 923 mit komplett von Hand graviertem Zifferblatt *7.200,- Euro

Cali 945

Das Kaliber 945 ist ein recht unbekanntes und seltenes Werk, worüber es kaum Informationen gibt. Optisch ähnelt es dem 917, verfügt aber über schmalere Streifen und zwei zusätzlichen Steinen. In einigen Quellen wird dieses Werk mit einem Durchmesser von 39mm angegeben, aber das Tourby Team hat ganz seltene Modelle mit 36mm Durchmesser gefunden. Heute sind wahrscheinlich weniger als 500 solcher Kaliber 945 erhalten.

 

ausverkauft

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