Old Military 43 (Ref. 1401)

Epoche von ca. 1900 - 1945

Die Epoche der alten Militär-Taschenuhren entstand um die Jahrhundertwende und hatten ihren Höhepunkt zwischen den beiden Weltkriegen. Nach dem 2. Weltkrieg wurden diese Uhren kaum noch gebaut. Nur der damalige Massenhersteller Cortebert hatte noch einige Taschenuhren nach dem Krieg im Militär-Design produziert, ansonsten war die Nachfrage stark abgenommen. Die Taschenuhr war durch die Armbanduhr fast komplett ersetzt worden, und bei Armbanduhren setzte sich ein etwas schlichteres Design durch, mit kleineren Zahlen. Das Design der alten Militär-Taschenuhren hingegen war gerade von diesen übergroßen arabischen Zahlen geprägt, die im Inneren mit Leuchtmasse ausgelegt wurden. Ein besonderes Erkennungsmerkmal dieser Uhren ist es, dass die Umrandung der Zahlen noch deutlich sichtbar ist. Normalerweise wird Leuchtmasse komplett auf den gedruckten Zahlen aufgetragen. Bei den Militär Uhren sind die gedruckten Zahlen aber Innen hohl und nur in das Innere der Zahlen wird Leuchtmittel aufgetragen. Daher mussten die Zahlen auch so groß sein, sonst wäre es technisch nicht machbar gewesen. Es gab sogar einige Zifferblätter die aus kostengründen ganz auf Leuchtmasse verzichteten, oder wo nur ein Teil der Zahlen mit Luminova belegt wurde. Charakteristisch für Militär-Taschenuhren ist außerdem die Eisenbahnline "chemin de fer", die an einigen Stellen eine Raute hat. Darüber hinaus hatten alle das Sekundenfeld auf 6 Uhr. Viele Militär-Taschenuhren sind sich zum Verwechseln ähnlich. Glaubt man den Zifferblattherstellern, hatten die Marken damals noch nicht so einen hohen Wert auf Eigenständigkeit gelegt. Damals hatten die Zifferblattmanufakturen die Blätter noch selber für den Kunden designt, und daher gab es viele Ähnlichkeiten unter den Uhrenmarken. Heute legt jeder Wert auf ein individuelles Design. Damals aber konnte man einige Uhren nur an dem Markennamen unterscheiden, ansonsten waren sie fast identisch. Militär Taschenuhren der Schweizer Nobelmarken sind bei Sammlern heute noch hoch im Kurs. Daneben gab es aber auch eine Vielzahl von recht unbekannten Herstellern, die heute schon gar nicht mehr existieren.

Details

  • 43 mm Durchmesser
  • Höhe 9 mm (ohne Glas) und 10,4o mm inkl. gewölbtem Glas
  • 50 mm von Horn zu Horn
  • stark randgewölbtes Saphirglas (Innen und Außen bogenförmig gewölbt)
  • Edelstahl Gehäuse, komplett von Hand mattiert (polierte Lünette oder polierte Hörner auf Kundenwunsch möglich)
  • Saphirglasboden
  • 5 BAR Druckfest
  • Tritec Superluminova C3 (grünlich), beste Leuchtkraft
  • galvano-schwarzes Zifferblatt
  • temperatur-gebläute Stahl-Zeiger mit Superluminova C3
  • Handaufzug
  • Swiss Made ETA Unitas 6498-1 Decorated SCDG
  • 18.000 A/h, 17 Jewels, 48 h Gangreserve
  • Aufwendig dekoriert und finissiert
  • Stosssicher nach DIN Norm 8308
  • Antimagnetisch nach DIN Norm 8309
  • hand genähte Lederbänder
  • Lederbox

 

Preis:

Old Miltary 43 * 1.250,- Euro

Mit ETA Unitas 6498-1 Decorated SCDG

 

Extras:

Faltschließe + 50,- Euro

Echt Alligatorband (im Tausch) + 100,- Euro

Rose vergoldetes Gehäuse + 200,- Euro

 

Vergleich 43 mm und 45 mm Modelle.

Auf Kundenwunsch können wir das Finish des Gehäuses anpassen, da wir diese Arbeiten in unseren eigene Werkstätten von Hand durchführen. Sie bestimmen welchen Stellen des Gehäuses poliert oder mattiert werden sollen. So entstehen individualisierte Unikate, ohne Zusatzkosten. Unten sehen sie zum Beispiel ein mattes Gehäuse mit drei schmalen polierten Ringen. Dadurch wirkt die Uhr gleich sportlicher.

 

(Komplett matte oder komplett polierte Gehäuse empfehlen wir nicht. Ein einfältiges Gehäuse-Finish wirkt nicht so hochwertig wie das Zusammenspiel zwischen matten und polierten Flächen)

Bilder vom watchguide-Uhrenratgeber. Den vollen Bericht finden Sie unter folgendem Link:

 

http://www.watchguide.de/tests/test-tourby-watches-old-military/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=facebook

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