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Die Kunst des Guillochierens zählt zu den faszinierendsten traditionellen Veredelungstechniken der Uhrmacherei. Benannt nach dem französischen Handwerker Guillot, entwickelte sich diese Kunstform ab dem 16. Jahrhundert und wurde mit der Einführung spezieller Guillochiermaschinen im 17. Jahrhundert zur Perfektion gebracht. Beim Guillochieren wird das Zifferblatt in einer historischen Guillochiermaschine eingespannt und mit einem feinen Stichel Muster von außergewöhnlicher Präzision in die Oberfläche graviert. Die Maschine wird von Hand geführt und erfordert höchste Konzentration sowie jahrelange Erfahrung. Je nach Konstruktion der Maschine und der Führung des Werkstücks entstehen unterschiedliche, kunstvolle Ornamente, die jedem Zifferblatt eine unverwechselbare Tiefe und Lebendigkeit verleihen.
Besonders bekannt wurde diese Technik durch den berühmten Uhrmacher Abraham-Louis Breguet, der seine Taschenuhren mit kunstvoll guillochierten Zifferblättern und temperaturgebläuten Stahlzeigern ausstattete. Bis heute gelten diese Elemente als Inbegriff klassischer Uhrmacherkunst. Mit dem Beginn der industriellen Fertigung geriet das traditionelle Handguillochieren jedoch zunehmend in Vergessenheit und wird heute nur noch von wenigen Spezialisten beherrscht.
Mit den Tourby Guilloché-Modellen knüpfen wir an diese traditionsreiche Handwerkskunst an. Die filigranen Muster werden mithilfe modernster CNC-Technologie mit höchster Präzision in Zifferblätter aus massivem 925er Sterlingsilber graviert. Erhältlich sind die Zifferblätter wahlweise mit römischen oder arabischen Ziffern. Abgerundet wird das klassische Erscheinungsbild durch temperaturgebläute Breguet-Stahlzeiger, die nach historischer Form gefertigt werden und die traditionsreiche Ästhetik dieser Zeit stilvoll aufgreifen.
