Railroad

 

Ref. 2060

Verfügbar in zwei Größen: 40 mm und 43 mm 

Kleinserie von nur 10 Stück

 

Details:

Manufaktur-Gehäuse

40 mm Durchmesser, Gesamthöhe 10,6 mm, von Horn zu Horn 48 mm oder

43 mm Durchmesser, Gesamthöhe 10,4 mm, von Horn zu Horn 50 mm

Bandbreite 22 mm

hand-gebürstetes Gehäuse aus Edelstahl

verschraubter Saphirglasboden (nickelfrei)

verschraubter Top-Ring mit rand-gewölbtem Saphirglas

Saphirglas entspiegelt (Transparent-Entspiegelung)

Glasdichtungen UV-beständig

mindestens 5 BAR druckfest

griffige Zwiebel-Krone

Zifferblatt mit Emaille-Lackierung

temperatur-gebläute Stahlzeiger, Birnenform (Marine)

Handaufzugswerk auf Basis des ETA Unitas 6498-2 (Swiss Made)

17 Steine, 21.600 A/h, bis maximal 60 h Gangreserve

feinreguliert in 5 Lagen

Durchschnittliche Ganggenauigkeit -2/+8 Sekunden pro Tag, gemessen nach dem Einschalen des Uhrwerkes

Stoßsicher nach DIN Norm 8308

Antimagnetisch nach DIN Norm 8309

hand-genähte Lederbänder

Lederbox

 

 

Lieferzeit ca. 4 Wochen

 

Railroad Enamel Basic mit Pferdelederband * 2.299,- Euro

*Aufpreis für TOP GRADE Uhrwerk + 900,- Euro

 

Extras:

Umbau auf Echt-Alligatorband + 89,- Euro

Umbau auf Zylinder-Krone * kostenlos

Faltschließe  + 89,- Euro

Rose vergoldetes Gehäuse (extrem robuste PVD Beschichtung) + 229,- Euro

Große Presentations-Holzbox + 299,- Euro

 

Die Einführung der Echtzeit und die Ära der Railroad-Uhren

 

Am 1. April 1893 wurde für das Deutsche Reich die mittlere Sonnenzeit des fünfzehnten Längengrades östlich von Greenwich – auch als Mitteleuropäische Zeit (MEZ) bekannt – gesetzlich festgelegt. Vor dieser Vereinheitlichung galt an jedem Ort die jeweilige Ortszeit, die sich streng nach dem lokalen Sonnenstand richtete. Die aufkommende Eisenbahn stellte dies jedoch vor massive logistische Probleme:

Bahnmitarbeiter mussten zeitweise mit zwei Uhren parallel arbeiten.

Die Zeitunterschiede zwischen den Städten betrugen oft bis zu 20 Minuten.

An jedem größeren Bahnhof war eine manuelle Umstellung der Uhrzeit erforderlich.

 

Ein anschauliches Beispiel: Wer den Bodensee umrundete, musste seine Uhr insgesamt fünfmal neu stellen. Auch das Militär forderte eine einheitliche Zeitrechnung, wie sie in England und Schottland bereits seit 1847 praktiziert wurde. In den USA führte die Problematik im Schienenverkehr ebenfalls zur Einführung einer Standardzeit. Zudem einigte man sich dort auf strenge Qualitätsstandards für Eisenbahneruhren, nachdem es 1891 in Ohio zu einer Frontalkollision zweier Züge gekommen war – verursacht durch eine Uhr, die lediglich vier Minuten nachging.

 

Höchste Präzision als Sicherheitsstandard

Die Anforderungen an eine zertifizierte Eisenbahneruhr wurden damals präzise definiert:

Optik: Weißes Zifferblatt,markante schwarze arabische Ziffern und kontrastreiche, gut ablesbare Zeiger.

Uhrwerk: Taschenuhrwerke in einer Größe von 16 bis 18 Linien (ca. 36 - 41 mm), bestückt mit mindestens 17 Lagersteinen.

Präzision: Die Ganggenauigkeit musste in fünf Positionen sowie bei Temperaturen von -1 bis +38 °C einjustiert sein.

Technik: Ankerhemmung, mikrometrische Regulierung und eine maximale Gangabweichung von lediglich 30 Sekunden pro Woche.

 

All diese historisch anspruchsvollen Kriterien erfüllt die Tourby bis ins Detail. Sie trägt daher mit vollem Recht den stolzen Titel einer echten Railroad-Uhr.

 

Live Bilder

mit schwarzem Alligatorband

mit dunkel-blauem Alligatorband

Live Bilder

mit grauem Saffiano-Lederband

Das Basic Uhrwerk

Die Basic Uhrwerke sind ohne Aufpreis erhältlich. Wählen Sie ihren Favoriten.

Silber

Die silberne Variante ist gestrahlt und hat eine skelettierte Unruhbrücke, gebläute Schrauben und skelettierte Aufzugsräder.

Gold

Die goldene Variante ist gestrahlt und hat eine skelettierte Unruhbrücke, gebläute Schrauben und skelettierte Aufzugsräder.

Black

Die schwarze Variante ist gestrahlt und hat eine skelettierte Unruhbrücke und skelettierte Aufzugsräder.

Rhodium

Die rhodinierte Variante ist fein dekoriert mit Genver Streifenschliff, gebläuten Schrauben und geschliffenen Aufzugsrädern.

Das Top Grade Uhrwerk

Das Top Grade Uhrwerk ist nur mit einem Aufpreis erhältlich (ab + 900,- Euro).

Top Grade

Als Basis für unser Top Grade dient das schweizer ETA Unitas 6498-2. Das Rohwerk wird komplett in unserer Manufaktur fein finissiert mit Skelettierungen, Schneckenschliff, Perlage, anglierten Kanten, gebläuten Schrauben, doppeltem Sonnenschliff und gebläuter Schwanenhals-Feinregulierung. Das Werk ist auch technisch aufgewertet mit einer längeren Gangreserve und eine Glucydur Chronometer Unruh.

Dieses Handaufzugswerk eignet sich perfekt für klassische Armbanduhren mit einem größeren Durchmesser. 

Rhodiniert

Rhodium hat einen besonderen Glanz und ist in seiner Schönheit kaum zu übertreffen. Diese Variante ist im Upgrade inbegriffen.

Vergoldet

Gegen einen weiteren Aufpreis (+ 349,- Euro) können wir das Top Grade Uhrwerk in verschiedenen Farben anbieten. Dabei wird das Werk gelb- oder rosé vergoldet. Die Aufzugsräder werden temperatur-gebläut und skelettieren.

Handgraviert

Gegen einen weiteren Aufpreis (+ 1.599,- Euro)  können wir das Top Grade Uhrwerk komplett, oder nur teilweise von Hand gravieren, genau so wie Sie es wünschen.

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